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> Wuchs-sStagnation und Algen
Olli
Geschrieben am: 31 July 2010, 11:26
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Moin,

mein Wohnzimmerbecken war ja noch nie problem-frei, aber eigentlich lief es die letzten Monate ganz zufriedenstellend.

Nun hat seit Rückkehr aus dem Urlaub (nee, fing eigentlich schon davor an), also seit gefühlten 6 Wochen das Algenwachstum stark zugenommen. Dabei handelt es sich um so leicht schmierige, aber grünliche Fadenalgen, die in erster Linie auf allen Holzteilen im Becken wuchern. Die Pflanzen sind nicht, bzw. nur sehr gerin betroffen.

Gleichzeitig stagniert das Wachstum aller Stengel-Pflanzen sichtbar. Besonders fällt das bei den Limnophila sessiliflora auf. Die wuchsen sonst wie Hulle und mussten fast wöchentlich zurückgeschnitten werden.

Ich habe ansonsten nichts im Becken verändert. Kann das damit zusammenhängen, dass der Fischbestand extrem klein geworden ist ? In dem 325l-Becken leben nur noch 8 Nannostomus und vier Apistogramma. Einzige Idee wäre, dass dadurch einfach zu wenig CO2 in´s Becken kommt (ich hab keine Anlage am Becken)

Wenn noch jemand andere Ideen hat, gerne her damit.

Gruß

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Martin K.
Geschrieben am: 31 July 2010, 11:47
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Nixkönner


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Hallo Olli,

check mal NO3.

Beste Grüße
Martin
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superbvb
Geschrieben am: 31 July 2010, 14:15
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Mannheim


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Hi Olli,

deine Kandidaten kommen mir bekannt vor. Die haben sich bei mir auch nach Besatzverkleinerung (und damit einhergehender weniger Fütterung) breit gemacht. Als ich den Besatz wieder aufgestockt habe (und mehr gefüttert habe) hat sich das Problem von allein aufgelöst. Stickstoff- und Phosphatmangel dürften wirklich die Ursache sein, auch wenn ich von Chemie keine Ahnung habe.
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eumel6
Geschrieben am: 31 July 2010, 19:49
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Hallo Olli,

QUOTE
Dabei handelt es sich um so leicht schmierige, aber grünliche Fadenalgen, die in erster Linie auf allen Holzteilen im Becken wuchern.



Das schmierige könnte von Schwärmern herrühren.

gruß jo
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Olli
Geschrieben am: 1 August 2010, 17:09
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Moin,

QUOTE
Schwärmern
:kratz:

@ Martin

Danke, hab zwar nur Streifentest, aber für ne grobe Bestimmung wird das wohl reichen. Mach ich gleich mal. Danke

Gruß

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Martin K.
Geschrieben am: 1 August 2010, 23:48
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Nixkönner


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QUOTE (eumel6 @ 31 July 2010, 20:49)
Hallo Olli,




Das schmierige könnte von Schwärmern herrühren.

gruß jo

Hi,

was isn los?
Schon wieder voll gewesen? :lol:

Zeig mal nen Bild von "Schwärmern" auf einer Holzwurzel.
Dann kann man mal abgleichen.

Beste Grüße
Martin
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Olli
Geschrieben am: 8 August 2010, 19:14
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Moin,

so, hab mal gemessen, lt. Streifentest liegt Nitrat bei 0. Das ist nicht gut.

Ich habe, bevor das auf den Index kam, mal ein Kilo KNO3 gekauft, wovon ich noch ne Menge habe.

Allerdings hab ich nicht so recht den Plan, wie ich das anmischen ud dann dosieren soll. Hier wäre etwas Hilfestellung toll.

Gruß

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diditsch
Geschrieben am: 28 August 2010, 20:03
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Hallo Olli,

vermutlich hast du dir mittlerweile schon selbst geholfen. Alle Arten von Düngerberechnungen kannst du bequem hier ausführen: http://www.flowgrow.de/growcalc.php

Ich habe lange Zeit (gut 1 Jahr) Ärger mit den schmierigen, "nichtaufeinStäbchenwickelbaren" Fadenalgen gehabt. Bei mir hat nur konsequente Beleuchtungszeitreduzierung auf 6h geholfen. Gleichzeitig habe ich ordentlich NO3 gedüngt und die CO2 Versorgung auf ca.30mg/l erhöht.

Gruss

Dieter
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Olli
Geschrieben am: 29 August 2010, 09:05
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Moin Dieter,

vielen Dank für den Tip. Ich hab im wieder reaktivierten Archiv vom AiD ein Rezept gefunden. Tja, der Fragesteller war derselbe wie hier im Forum. :lol:

Dann hab ich in meinem Aqua-Sammelsurium sogaar noch einen nicht abgelaufenen Tröpfchen-Nitrattest gefunden, der auch ein ganz anderes Ergebnis wie die seit 2006 abgelaufenen Streifen brachte. :sterne:

Allerdings hatte ich vorher schon gedüngt und kam dann auf ca. 25ml. Seitdem hab ich zumindest subjektiv das GEfühl, sie gehen zwar nicht zurück, aber sie wachsen auch nicht mehr in dem rasenden Tempo weiter. Meine L sessiliflora tribt seitdem auch sichtbar wieder aus.

Ich werde erstmal so weitermachen, auserdem wird der Fischbestandin dem Becken ab nächstem Wochenende wieder deutlich aufgestockt. Jetzt sind schon mal 10 neue Nannostomus dazugekommen, es folgen, wenn alles klappt, noch 8 Dicrossus maculatus.

Gruß

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diditsch
Geschrieben am: 30 August 2010, 13:26
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Hallo Olli,

vermutlich wird die vermehrte Zuführung von Futter und der damit verbundene Anstieg von NO3 langfristige Besserung bringen. Ab und an kommt diese lästige Algenart in einem meiner Becken hoch. Bei mir ist dann eine Reduktion der Beleuchtungszeit wichtig

Hübsch die Nannostomus. Ich hatte ein paar Jahre N. marginatus. Haben sich leider nicht vermehrt.

Gruss

Dieter
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